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AWO Kreisverband Bielefeld e.V. |
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Durch einer verbesserte Zusammenarbeit zwischen Mobilem Sozialen Dienst (MSD) und Ambulantem Pflegedienst (APD) soll beim AWO Kreisverband Bielefeld e.V. "Dienstleistung aus einem Guss" für den Kunden gewährleistet werden
Der Partnerbetrieb
Der AWO Kreisverband ist einer der großen Träger sozialer Arbeit in Bielefeld. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und ältere Menschen erhalten hier vielfältige und umfassende soziale Dienstleistungen. Zu den Anbietern zählt auch der ambulante Pflege- und Hauswirtschaftsdienst des AWO Kreisverbands e.V. Seine Aufgabe ist es, die Gesundheit und Mobilität älterer, kranker, behinderter und hilfebedürftiger Menschen zu erhalten, zu erweitern oder zurückzugewinnen. Die Vertrautheit der eigenen Wohnung soll dabei möglichst erhalten bleiben. Pflegende Angehörige werden durch den ambulanten Dienst beraten und entlastet. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Kunden rund um die Uhr bei der Bewältigung ihres Alltags.
Das Ziel
Eine zunehmende Arbeitsverdichtung, steigende Anforderungen der Kostenträger und hohe Qualitätsstandards sind tägliche Herausforderungen, mit denen sich die Beschäftigten in MSD und APD auseinander setzen müssen. Bei der gemeinsamen Betreuung eines Kunden können Reibungspunkte entstehen, denn die Vorgaben (von aussen) und (eigene wie Fremd-)Ansprüche an die Aufgabenerfüllung weichen häufig von einander ab. Hier entstehen für die Beschäftigten oft psychisch belastende Situationen. "Wir wollen den bestmöglichen Service für unsere Kunden bieten. Dafür ist es wichtig, dass die Beschäftigten sich möglichst gegenseitig stärken und entlasten", so Richildis Wälter, Altenhilfereferentin beim AWO Kreisverband e.V. Zielsetzung der Projektarbeit ist es deshalb, diese Zusammenarbeit zu stärken, eine gemeinsame Sichtweise zu entwickeln und dies als wichtige Ressource für die Beschäftigten und das Unternehmen erkennbar und nutzbar zu machen. Für eine optimale Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden wie auch zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des AWO Kreisverbands e.V.
Unser Vorgehen
Zur Bearbeitung des Themas im Projekt demoBiB wurden eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MSD und APD gebildet. In einer Bestandsaufnahme durch den UnternehmensCheck werden bestehende Probleme erhoben und analysiert sowie Lösungsvorschläge entwickelt. Dadurch wird ein Gesamtbild der Rahmenbedingungen für die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter in MSD und APD erstellt. Ein Steuerkreis, bestehend aus der Abteilungsleitung, den Einrichtungsleitungen und dem Betriebsrat trifft sich regelmäßig, um die in der AG bearbeiteten Themen zu diskutieren und über eine Umsetzung der Lösungsvorschläge zu entscheiden. Der Einsatz des SelbstChecks soll den Beschäftigten ermöglichen, ihre persönlichen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen zu überprüfen und so die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu bewerten, gegebenenfalls zu verbessern. Der DemografieKompass, ein weiteres Internet-Tool aus dem Projekt demoBiB, kann die Geschäftsleitung bei einer vorausschauenden Personalplanung unterstützen.
In der Summe soll die Beratungsleistung des Projekts demoBiB dazu dienen, die Beschäftigungsfähigkeit hinsichtlich der betrieblichen Rahmenbedingungen und der individuellen Fähigkeiten der Mitarbeitenden zu stärken und dadurch dem gesamten Unternehmen Wege aufzuzeigen, die spezifischen Folgen des demografischen Wandels für sich zu erkennen und zu bewältigen.
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